Katharina Benz
Meine Yoga-Reise begann während des ersten Lockdowns. Während andere Bananenbrot gebacken haben, stand ich mit Mady Morrison auf YouTube auf der Matte. Am Anfang stand für mich vor allem der körperliche Aspekt im Vordergrund: stärker und beweglicher werden und meinen Körper immer weiter optimieren. Doch ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass Yoga für mich mehr sein kann als die nächste körperliche Herausforderung. Um tiefer in die Praxis einzutauchen, habe ich die 200-Stunden-Vinyasa-Ausbildung absolviert.
Durch Yoga habe ich verstanden, dass es nicht nur um die Asanas geht, sondern um die Verbindung von Körper und Geist und darum, wie wir mit uns selbst und unserer Umwelt umgehen. Für mich ist Yoga zu einem Weg geworden, immer wieder aus dem Kopf zurück in den Körper zu finden, ihn bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen und auch einmal innezuhalten, wenn das Leben um mich herum zu schnell wird.
Im Laufe der Zeit habe ich meine Liebe zu Yin Yoga entdeckt. Die Langsamkeit und das lange Verweilen in den Positionen helfen mir besonders, abzuschalten und wieder bewusster in meinem Körper anzukommen. Als Gegenpol zu unserem schnellen und fordernden Alltag unterrichte ich heute vor allem Yin Yoga.
In meinen Yin-Stunden möchte ich eine Atmosphäre schaffen, in der du entspannen und dir selbst begegnen kannst. Das längere Verweilen in den Haltungen lädt dich ein, deinem Körper Raum zu geben und wahrzunehmen, was gerade da ist. Mit der Praxis möchte ich dir einen Moment der Entschleunigung schenken und ein Gefühl von innerer Ruhe und Klarheit fördern.